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Amerikas interner Krieg

"L.A. - Compton Police"
Compton, das ist L.A. South Central - die Gegend, wo Bandenkriege toben, die Wahlbeteiligung bei 7% liegt und jedes Wochenende mindestens 10 Leute erschossen werden: der wilde Süden von Amerika. Im Zentrum dieses brodelnden Hexenkessels tront die Compton Filiale der L.A.P.D (Los Angeles Police Departement): 145 Cops versuchen, die Gemeinde in Schach zu halten, fünf davon sind weiblich. July Boyd fing vor wenigen Jahren als erste Frau bei der Compton Police ihren harten Job an. Jasper Jackson ist Chef der Gang Union. Er war als Kampfschwimmer in Vietnam und glaubt,es gibt einfach zuviel Freiheit in den USA.

Die Einheit hat sich mit Haut und Haaren den Bandenkriegen verschrieben. Im Grunde kämpft sie mit den gleichen Mitteln wie die Gangs und vor allem mit der selben Attitüde wie ihre jugendlichen Gegner. J.J. ist auch Schwarzer, in Compton geboren und aufgewachsen. Er kämpft sozusagen gegen Freunde und Nachbarn - und hat während seiner über 20 jährigen Dienstzeit schon 7 Gangmitglieder getötet.

Für den Film haben wir die Compton-Police 1 Woche lang begleitet (Speziell "Gang-Unit" mit den 2 Protagonisten Juli Boyd, 26 (es gibt nur 3 Frauen und vergleichsweise 145 Männer im härtesten Polizeirevier der USA)und J.J.Jackson, 48 (Vietnamveteran, der ganz harte Cop). Diverse Einsätze wurden auf Streife und aus dem Polizei-Hubschrauber gefilmt.

Außergewöhnliche Bilder entstanden im Gefängnis der Compton-Police mit "Joy-ridern" (schießen blindwütig aus gestohlenen Autos auf andere Gangs aber auch normale Passanten - junge z.T. mehrfache Mörder). Der Hollywoodfilm Colours wird von allen Gangs der Welt "nachgespielt" (Drive-by-shooting). Einige Schauspieler dieses Films kommen tatsächlich aus South-Central L.A. und haben es durch den Film (also über die reale Seite ihres Lebens) geschafft, berühmt und reich zu werden. Wir haben Arsenio Hall und Maria Allonso auf einer großen Hollywoodparty gedreht. Den Publikumslieblingen gefällt zwar der Starrummel, doch sie werden "nie vergessen, wo sie eigentlich herkommen.

Filmausschnitte aus "Colours" und "Boyz in the Hood". Letzterer Film behandelt das L.A.-Ghettothema aus der Sicht der Schwarzen (weicht völlig von der Hollywood-Darstellung dieses Themas ab) und allen Gangs der Welt "nachgespielt" (Drive-by-shooting). Einige Schauspieler dieses Films kommen tatsächlich aus South Central.

"Glücksritter in Las Vegas"
"Participatory journalism - Teilnehmer Jornalismus", so überschreiben die Redakteure des Revolverblatts `Soldiers of Fortune`ihre Arbeit. Seit vielen Jahren jetten die `SOF`- Korrespondenten Kriesenherden hinterher und schießen nicht nur Photos!
Gründer und Herausgeber Lieutenant Colonel Bob Brown nennt das ein Spiel mit dem Namen "Going and Doing". Das `SOF`ist das Journal für den proffessionellen Abenteurer, das ungeahnte Marktlücken schließt: es wirbt für Urlaub im Minenfeld, bot 1979 dem Land Uganda 10.000 Dollar für die Herausgabe von Idi Amin (in einem Stück), liefert Typs, wie man mit Kapitalverbrechen straflos davon kommen kann und lädt einmal im Jahr zur Geburtstagsparty nach Las Vegas, um das prospere Fortbestehen adäquat zu feiern. Die Zockermetropole liefert das ideale Flair von Vergnügen und Freiheit: Nevada ist der freiheitlichste US - Bundesstaat was Glücksspiel und Waffengesetze angeht. Granatwerfer zu zünden gilt als gesellschaftsfähiger Spleen - hier herrscht eben noch echte Cowboymentalität.

Auf den 5-tägigen `SOF`- Kongress werden nicht nur Kriegsgeschichten ausgetauscht, Vorlesungen über eine neue Weltordnung gehalten und Waffen jeglicher Kalibers feilgeboten, sondern es darf auch zur Tat geschritten werden. Vom Damenpistölchen bis zur Originalen - Terminator - Pumpgun sind alle Waffen scharf und der amerikanische Traum verwirklicht sich in der `Firepower - Demonstration` - 15 Min. lang feuern die Helden Blei im Werte einer sechsstelligen Summe in die Berge der Wüste von Nevada. Auf diesen climax ultimo wird auf der Söldner - Messe geziehlt hintraniert; praktisch mit Übungen wie dem Messernahkampf oder abendlich am Pool abgehaltenen pugile - stick - Wettkampf und theoretisch mit kriegsverherrlichen Videos, entsprechender Litereatur und Vorlesungen über Themen wie "Abschlachten auf dem Balkan" oder "Legaler Terrorismus".

Interessierte sind nicht nur Veteranen, Laos - Freiheitskämpfer, CIA - Mitglieder, Polizisten, ganz normale Hausfrauen mit Kindern im Schlepptau, sondern auch deutsche Nazis.
Auch der Chefredakteur Tom Slizewski ist Deutscher und zu allem Überfluß nur 40 km entfernt von Braunau geboren, wie er stolz berichtet.



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